Warum Skalierung nicht Kontrollverlust bedeuten muss
Ist Komplexität wirklich das Problem?
Die Skalierung eines Unternehmens in Europa bedeutet mehr bewegliche Teile. Mehr Geschäftseinheiten, mehr Währungen, mehr Konsumausgaben in mehr Märkten. Für Finanzteams gehört diese Komplexität automatisch dazu.
Es ist jedoch nicht unvermeidlich, die Kontrolle darüber zu verlieren. Genau das geschieht aber in vielen skalierenden Unternehmen.
Die Finanzkontrolle kann mit dem Wachstum nicht mehr Schritt halten, und in puncto finanzielle Stabilität hat niemand mehr das Heft in der Hand1.. Dies sind keineswegs nur Anfangsschwierigkeiten, sondern Signale dafür, dass der dem Unternehmen zugrunde liegende Stack nicht Schritt halten kann.
Ist die Komplexität an sich das Problem oder ist es die Art und Weise, wie Finanzsysteme für den Umgang damit ausgelegt sind?
Kosten der Kontrolllücke
Die meisten Stacks für den Finanzbereich entstehen nicht auf zielgerichtete Weise. Eine Plattform für die Ausgabenverwaltung wird eingesetzt. Eine weitere kommt für Zahlungen hinzu. Ein separates System wird zur Unterstützung eines neuen Geschäftsbereichs eingeführt.
Theoretisch funktioniert das irgendwie. In der Praxis arbeiten Finanzteams mit einem Flickenteppich getrennter Systeme.
Die Kontrolle ist in der Regel reaktiv, wird nachträglich hinzugefügt, wenn etwas schief läuft, und dann manuell von Finanzteams verwaltet, die bereits überlastet sind. Es überrascht nicht, dass mehr als ein Drittel der Finanzteams sagen, dass schlechte Integrationen zu viel Verwaltungsaufwand erzeugen. Die Hälfte gibt an, dass der aktuelle Stack immer noch zu viel manuelle Kontrolle erfordert1.
Das ist kein Personalproblem, sondern ein Systemproblem. Es passiert, wenn wachsende Unternehmen sich mit Infrastruktur plagen, die mehr Arbeit schafft, anstatt sie zu verringern.
Mit zunehmender Größe von Unternehmen verstärkt sich der Druck – mehr Transaktionen, mehr Geschäftseinheiten und mehr Märkte mit unterschiedlichen Anforderungen. Mehr als die Hälfte der Finanzteams geben an, dass sie von zu viel manueller Arbeit davon abgehalten werden, die Skalierung effektiv zu unterstützen1.
Das Ergebnis ist ein ständiger Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Transparenz. Mehr Tempo bedeutet Abnahme der Kontrolle. Verstärkte Kontrolle bedeutet Verlangsamung der Geschäftsabläufe.
Diese Spannung ist zu einem akzeptierten Kostenfaktor der Skalierung geworden. Stattdessen sollte sie ein Signal dafür sein, dass sich etwas ändern muss.
Eine bessere Methode für den Aufbau von Finanzabläufen
Die effektivsten Finanzteams entwickeln ein Finanzsystem, mit dem sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren und fundierte Entscheidungen treffen können, die Skalierungsziele unterstützen.
Diese Veränderung spiegelt sich bereits darin wider, was Finanzführungskräfte von ihren Tools verlangen. Bei der Umfrage priorisierten sie eine genaue Buchführung, bessere Integration in verschiedene Tools, Datenintegrität und automatisierte Workflows1. Verlangt werden nicht etwa ausgefeiltere Systeme, sondern solche, die so funktionieren, wie sie die Finanzabteilung tatsächlich benötigt.
Mit einem einheitlichen Betriebsmodell wie Pleo ist die Kontrolle in Workflows integriert – durch automatisierte Genehmigungen, richtliniengesteuerte Sicherheitsvorkehrungen und eingebettete Governance. Damit entfällt die Notwendigkeit der Prüfung und Korrektur. Die Daten werden am Eingangsort strukturiert, sodass sie sauber, genau und zuverlässig in die Bücher einfließen. Die Systeme sind richtig miteinander verbunden, sodass Finanzteams weniger Zeit mit der manuellen Abstimmung von getrennten Tools und mehr Zeit mit der Arbeit auf der Grundlage von Erkenntnissen verbringen.
Unternehmen, die die nächste Wachstumsphase prägen werden, sind diejenigen, die den besten Überblick haben und die nötige Infrastruktur besitzen, um zu handeln, bevor die Gelegenheit verstrichen ist.
Sauber. Kontrolliert. Vernetzt. Für Europa entwickelt.
Pleo basiert auf drei Prinzipien, die die Skalierung unterstützen und die betriebliche Komplexität reduzieren:

Mit einem einzigen zur Bewältigung von Komplexität entwickelten System verbringen Finanzteams weniger Zeit mit Korrekturen und Abstimmungen und mehr Zeit mit der Arbeit auf Basis von sauberen, kontrollierten und vernetzten Daten – bereit für Wachstum in ganz Europa.
1Quelle: Pleos Bericht „Unternehmen skalieren, nicht Komplexität“ (2026)
Finden Sie heraus, wie Sie ein Finanzsystem aufbauen, das für die Skalierung bereit ist
Vertiefende Informationen finden Sie in unserem Bericht von 2026: Unternehmen skalieren, nicht Komplexität