Marketingbudget: So gehen Sie die Budgetplanung richtig an

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Marketingbudget: So gehen Sie die Budgetplanung richtig an | Pleo Blog
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Erfolg ist eine Frage der (richtigen) Entscheidung
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Ein gut strukturiertes Marketingbudget ist entscheidend für den Erfolg Ihres Unternehmens. Es stellt sicher, dass Ihre Ressourcen bestmöglich verteilt sind, um Ihnen wertvolle neue Kunden zu liefern.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum ein durchdachtes Marketingbudget so wichtig ist, welche Faktoren Sie bei der Planung berücksichtigen sollten und wie Sie mithilfe von Tools und Software Ihre Marketingausgaben optimieren und den Return on Investment (ROI) maximieren können.


Das Wichtigste auf einen Blick: 


  • Das Marketingbudget umfasst alle Kosten, die für die Planung, Durchführung und Auswertung von Marketingkampagnen anfallen.
  • Das durchschnittliche Marketingbudget umfasst etwa 5 % bis 10 % des Gesamtumsatzes eines Unternehmens.
  • Verteilen Sie Ihr Marketingbudget mit Bedacht und verwalten Sie es aktiv, um eine optimale Verteilung zu gewährleisten.
  • Nutzen Sie digitale Tools wie Pleo, um Ihre Marketingkosten in Echtzeit zu überwachen, Liquidität zu schaffen und Ihre Kampagne voranzutreiben.

Was ist ein Marketingbudget? Definition

Ein Marketingbudget, oder Marketing-Budget, ist der finanzielle Plan, den ein Unternehmen zur Verfügung stellt, um seine Marketingmaßnahmen erfolgreich umzusetzen. Es umfasst alle Kosten, die für die Planung, Durchführung und Auswertung von Marketing-Aktivitäten anfallen. Dazu gehören Werbung, Marktforschung, E-Mail-Marketing, Social Media Kampagnen und weitere Maßnahmen, die zur Erreichung der Marketingziele beitragen.

Ein gut strukturiertes Marketingbudget ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die verfügbaren Ressourcen effizient genutzt werden und die geplanten Kampagnen den gewünschten Erfolg erzielen.

Für Unternehmen, insbesondere im B2B-Bereich, ist die richtige Verteilung des Budgets essentiell, um ihre Zielgruppe effektiv zu erreichen und gleichzeitig die Marketingausgaben unter Kontrolle zu halten. Durch eine genaue Budgetplanung können Unternehmen ihre Ausgaben besser überwachen und den Return on Investment (ROI) maximieren.

Darüber hinaus hilft ein gut geplantes Marketingbudget, unerwartete Kosten zu vermeiden und langfristig erfolgreich am Markt zu agieren. Es ist somit ein wesentliches Instrument zur Unterstützung der übergeordneten Unternehmensziele und trägt zur Steigerung von Umsatz und Markenbekanntheit bei.

Warum ein Marketingbudget wichtig ist

Ein gut durchdachtes Marketingbudget ist entscheidend für den Erfolg jeder Marketingstrategie. Ohne ein klares Budget fehlt es einem Unternehmen an einer strukturierten Planung und Kontrolle der Marketing-Ausgaben, was zu ineffizienter Mittelverwendung und geringeren Ergebnissen führen kann.

Das Marketingbudget hilft, finanzielle Ressourcen gezielt für Marketingmaßnahmen einzusetzen, wodurch Unternehmen ihre Marketingziele erreichen und ihre Marke am Markt etablieren können.

Ein Marketingbudget bietet nicht nur eine klare finanzielle Übersicht, sondern ermöglicht es auch, die Leistung der durchgeführten Marketingmaßnahmen zu überwachen und den Return on Investment (ROI) zu berechnen. Dies ist besonders für Unternehmen wichtig, die in wettbewerbsintensiven Branchen tätig sind und ihre Budgets optimal nutzen müssen, um ihre Zielgruppe effizient zu erreichen.

Durch klare Richtlinien für Ausgaben können unvorhergesehene Kosten vermieden werden. Dies gilt insbesondere für kleinere Unternehmen, die mit begrenzten Mitteln arbeiten und ihre Ressourcen effizient verteilen müssen. Ein gut geplantes Marketingbudget sorgt dafür, dass Kampagnen nicht nur initiiert, sondern auch erfolgreich abgeschlossen werden können.

Die Definition eines Marketingbudgets gibt der Marketingabteilung klare Prioritäten vor und stellt sicher, dass die wichtigsten Maßnahmen zur Steigerung der Markenbekanntheit, zur Kundengewinnung und zur Umsatzsteigerung durchgeführt werden. Die Planung und Verwaltung eines Marketingbudgets sind wesentliche Bestandteile jeder erfolgreichen Marketingstrategie und tragen dazu bei, den Erfolg eines Unternehmens nachhaltig zu sichern.

5 wichtige Faktoren zur Bestimmung des Marketingbudgets

Die Festlegung des richtigen Marketingbudgets ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die ein Unternehmen treffen muss, um seine Marketingziele zu erreichen. Es gibt mehrere Faktoren, die bei der Budgetplanung berücksichtigt werden müssen, um sicherzustellen, dass die finanziellen Mittel effizient verteilt und genutzt werden.

  • Unternehmensgröße: Größere Unternehmen haben in der Regel mehr finanzielle Mittel, während kleinere Unternehmen oft ein begrenztes Budget haben und ihre Marketingmaßnahmen gezielt planen müssen. Je größer Ihr Unternehmen, desto höher sollte Ihr Marketingbudget sein.

  • Branche und Wettbewerb: Befinden Sie sich in einem stark umkämpften Markt? Dann müssen Sie möglicherweise mehr in Ihre Werbekosten investieren, um sich von der Konkurrenz abzuheben. In weniger wettbewerbsintensiven Branchen könnte hingegen ein geringeres Marketingbudget ausreichen, um Ihre Ziele zu erreichen.

  • Marketingziele: Ihre Marketingziele sind ein wesentlicher Faktor. Wenn Sie planen, eine neue Produktlinie einzuführen, benötigen Sie wahrscheinlich ein höheres Budget, als wenn Sie bestehende Produkte vermarkten. Je ambitionierter Ihre Ziele, desto höher sollte Ihr Budget sein, um diese erfolgreich zu erreichen.

  • Produktlebenszyklus: Die Phase, in der sich Ihr Produkt befindet, bestimmt ebenfalls Ihr Marketingbudget. Neue Produkte erfordern oft höhere Ausgaben für Markteinführung und Bekanntmachung. Etablierte Produkte benötigen hingegen möglicherweise weniger Budget, um ihre Marktpräsenz aufrechtzuerhalten.

  • Return on Investment (ROI): Berücksichtigen Sie den erwarteten ROI. Wenn eine Kampagne voraussichtlich hohe Umsätze generiert, sollten Sie bereit sein, mehr in Ihr Marketing zu investieren, um das volle Potenzial auszuschöpfen.

Durch die Berücksichtigung dieser Faktoren stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Erwartungen an Ihr Marketingbudget haben und geeignete Anforderungen und Ziele formulieren. Damit legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Marketingkampagne.

Methoden zur Bestimmung des Marketingbudgets

 

Es gibt verschiedene Methoden, um ein Marketingbudget festzulegen, die sich jeweils nach den individuellen Zielen und der Finanzlage eines Unternehmens richten. Hier sind drei gängige Ansätze, die Unternehmen helfen, ihr Budget optimal zu planen:

  1. Umsatzbasierte Methode: Diese Methode basiert auf einem Prozentsatz des Umsatzes. Unternehmen investieren in der Regel einen festen Anteil ihres Jahresumsatzes in ihr Marketingbudget. Ein häufig genutzter Richtwert liegt zwischen 5 und 10 Prozent des Umsatzes. Diese Methode eignet sich gut für Unternehmen, die bereits eine stabile Umsatzbasis haben, aber noch nicht über belastbare Daten aus früheren Marketingkampagnen verfügen.

  2. Prozent vom Gewinn: Einen festen Prozentsatz des erzielten Gewinns für das Marketingbudget zu nutzen, bietet Unternehmen die Flexibilität, mehr in ihr Marketing zu investieren, wenn sie finanziell erfolgreich sind. Diese Methode ist besonders geeignet für Unternehmen, die derzeit ein hohes Wachstum verzeichnen und bereit sind, einen Teil ihres Gewinns in Marketingaktivitäten zu reinvestieren, um weiter zu wachsen.

  3. Zielorientierte Budgetplanung: Das Marketingbudget wird auf Grundlage der spezifischen Marketingziele festgelegt, die ein Unternehmen erreichen möchte. Anstatt sich auf den Umsatz oder den Gewinn zu stützen, legt das Unternehmen sein Budget entsprechend den Anforderungen der geplanten Kampagnen fest. Diese Methode ist ideal für Unternehmen, die regelmäßig Marketingkampagnen unterschiedlicher Prioritäten durchführen.

Jede dieser Methoden hat ihre Vor- und Nachteile, und die Wahl der richtigen Methode hängt stark von den individuellen Umständen und Zielen des Unternehmens ab. Ein gut durchdachtes Marketingbudget stellt sicher, dass die notwendigen Maßnahmen finanziert werden und das Unternehmen seine langfristigen Ziele erreichen kann.

Welche Kosten kommen in das Marketingbudget?

Auf die Bestimmung der Budgethöhe folgt die Segmentierung des Budgets auf unterschiedliche Kostenpunkte. Bei der Marketingplanung werden nämlich nicht nur direkte Kosten für Marketingkanäle, sondern auch eine Reihe anderer Werbekosten berücksichtigt.

Diese Kosten müssen Marketingverantwortliche bei der Segmentierung ihres Marketingbudgets berücksichtigen:

  • Werbekosten: Die Werbekosten selbst, etwa für die Anzeige von Ads auf Social Media oder Anbringung von Plakaten, sind das Herzstück einer Marketingkampagne.
  • Marktforschung: Die Marktforschung liefert im Vorfeld einer Marketingkampagne wichtige Insights, die die weitere Planung der Kampagne informieren.
  • Erstellung digitaler Inhalte: Dies sind die Erstellung von Grafiken und Videos für Social-Media-Kampagne oder die Erstellung von E-Mail-Flow für E-Mail-Kampagnen.
  • Erstellung physischer Inhalte: Meist außer Haus abgewickelt handelt es sich hierbei um den Druck von Marketingmitteln, die anschließend ausgetragen werden.
  • Pflege einzelner Kanäle: Ob Social-Media-Kanäle, E-Mail-Listen oder Partner für physische Werbekampagnen, es fallen anteilige Pflegekosten für jede Kampagne an.
  • Personal- und Agenturkosten: Personal, das für die Marketingkampagne abgesetzt wird, oder Agenturen, die angeheuert werden, bilden den zweitgrößten Kostenpunkt.
  • Digitale Tools: Der Einsatz von digitalen Tools für die Planung, Verwaltung und Bewertung von Kampagnen ist mit Kosten für Lizenzen und Support verbunden.

Nicht jeder dieser Kostenpunkte muss in einem Marketingbudget berücksichtigt werden. Bei manchen Kostenpunkten, etwa den Personalkosten, kann es auch sinnvoll sein, diese als Vertriebskosten zu werten bzw. nur anteilig anzurechnen. Wichtiger ist, dass Sie klare Rahmenbedingungen für die Behandlung einzelner Kostenpunkte schaffen.

Marketingbudget verteilen: Die richtige Mischung finden

Die richtige Verteilung des Marketingbudgets auf unterschiedliche Marketingkanäle ist entscheidend, um die maximale Wirkung der eingesetzten Werbekosten zu erzielen. Ein Unternehmen muss dabei verschiedene Kanäle und Maßnahmen berücksichtigen, um die beste Kombination für seine Ziele zu finden.

Allgemein wird zwischen Offline- und Online-Marketing-Kanälen unterschieden:

Online-Marketing

Online-Marketing spielt eine zentrale Rolle in der heutigen digitalen Welt und umfasst Kanäle wie Google Ads, Social Media, E-Mail-Marketing und Content-Marketing. Unternehmen sollten einen großen Teil ihres Marketingbudgets auf diese Kanäle verteilen, da sie eine hohe Reichweite bieten und die Ergebnisse in Echtzeit messbar sind. Für viele Unternehmen, insbesondere im B2B-Bereich, ist Online-Marketing besonders effektiv, da es eine gezielte Ansprache der richtigen Zielgruppe ermöglicht.

Offline-Marketing

Trotz der zunehmenden Bedeutung von Online-Marketing bleibt Offline-Marketing ein wichtiger Bestandteil einer umfassenden Marketingstrategie. Kanäle wie Printanzeigen, Plakatwerbung oder Radio sowie Public Relations sind nach wie vor effektiv, insbesondere für lokal agierende Unternehmen oder solche, die eine breite Zielgruppe erreichen möchten. Die Aufteilung des Budgets zwischen Online- und Offline-Marketing sollte auf den spezifischen Zielen und der Zielgruppe basieren.

Spezifische Marketingaktionen

Neben den klassischen Marketingmaßnahmen sollten Unternehmen auch in spezielle Aktionen wie Events, Messen oder Influencer-Marketing investieren. Diese Maßnahmen bieten die Möglichkeit, eine enge Verbindung zur Zielgruppe aufzubauen und die Markenbindung zu stärken. Allerdings können solche Aktionen hohe Kosten verursachen, sodass es wichtig ist, einen klaren Budgetplan aufzustellen, der die Marketingausgaben dieser Maßnahmen deckt.

So verteilen Sie Ihr Marketingbugdet: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wichtiger als das Wissen um Budgethöhe, Kostenpunkte und Marketingkanäle, ist, diese Faktoren erfolgreich zu einem sinnvollen Marketingbudget zusammenzufügen.


Folgen Sie dieser Anleitung, um die Höhe und Verteilung Ihres Marketingbudgets innerhalb von fünf Schritten zu bestimmen:

1. Bestimmen Sie, welche Kosten berücksichtigt werden

Sammeln Sie alle Kostenpunkte Ihrer anstehenden Marketingkampagne und bestimmen Sie, inwiefern diese in Ihre Budgetplanung einfließen werden. Welche Kosten werden voll angerechnet, welche anteilig und welche werden bereits von anderen Budgets gedeckt. Dieser Schritt ist wichtig, um eine bessere Schätzung des Marketingbudgets zu erlauben.

2. Arbeiten Sie Ihren Marketingplan aus

Im Rahmen der Ausarbeitung des Marketingplans konzipieren Marketingverantwortliche die eigentliche Marketingkampagne. Dabei bestimmen sie nicht nur, welche Marketingkanäle bespielt werden, sondern treffen auch detaillierte Entscheidungen dazu, welche Marketingmaßnahmen getroffen und wie diese durchgeführt werden. Der Marketingplan umfasst Kosteneinschätzungen für einzelne Maßnahmen, die die Budgethöhe informieren.

3. Legen Sie Ihre Budgethöhe fest

Legen Sie unter Berücksichtigung des Marketingplans und der Kosten die Höhe Ihres Marketingbudgets fest. Haben Sie bereits Marketingkampagnen durchgeführt, können Sie diese als Ausgangspunkt für Ihr Budget nutzen und davon ausgehend auf die zielorientierte Methode zu setzen. Ist dies Ihre erste Kampagne, können Sie das Marketingbudget am Umsatzanteil bestimmen.

4. Stellen Sie Ihren Marketingplan vor

Sind alle Kostenpunkte berücksichtigt, Maßnahmen festgelegt und das Budget festgelegt, präsentieren die Marketingverantwortlichen den Marketingplan ihren Vorgesetzten. Anhand des Feedbacks wird der Marketingplan entweder angepasst oder direkt freigegeben. Nach der Freigabe des Budgets wird eine Roadmap erstellt und die Kampagne umgesetzt.

5. Segmentieren Sie das Marketingbudget

Haben Sie die Freigabe für Ihren Marketingplan erhalten, erstellen Sie einen Zeitplan für die Umsetzung der Kampagne und weisen Teile des Marketingbudgets den verantwortlichen Stellen zu. Marketingverantwortliche sollten die Ausstellung dedizierter Business Cards in Erwägung ziehen, um die Projektkosten schnell und effizient zu decken.

Beispiele für die Aufteilung des Budgets in der Praxis

Jedes Unternehmen muss sein Budget individuell anpassen, abhängig von den Zielen, der Größe des Unternehmens, und seiner Zielgruppe. Ob kleine Firmen, große Konzerne oder der Vergleich zwischen B2B- und B2C-Strategien – jedes Unternehmen steht vor der Herausforderung, das Budget effektiv auf verschiedene Marketingmaßnahmen zu verteilen.

Kleinunternehmen vs. Großunternehmen

Kleine Unternehmen haben in der Regel begrenzte finanzielle Mittel und müssen daher ihre Marketingausgaben daher sehr gezielt planen. Der Fokus liegt oft auf kosteneffizienten Kanälen wie E-Mail-Marketing oder lokalem Online-Marketing, um mit einem minimalen Budget eine maximale Reichweite zu erzielen. Für kleine Unternehmen kann die Nutzung von Social Media oder Google Ads eine kosteneffiziente Methode sein, um die Marke zu stärken und neue Kund:innen zu gewinnen.

Große Unternehmen hingegen verfügen über größere Marketingbudgets und können eine breitere Palette von Marketingmaßnahmen einsetzen. Sie sind in der Lage, großflächig in Online-Werbung und traditionelle Kanäle wie Print, Fernsehen und Radio zu investieren. Eine strategische Budgetplanung bei großen Unternehmen bedeutet oft, dass Mittel zwischen Marktforschung, Branding und Performance-Marketing aufgeteilt werden.

Während kleine Unternehmen flexibel sein müssen, können größere Firmen eine langfristige Strategie entwickeln, die darauf abzielt, sowohl kurzfristige Umsatz-Ziele als auch langfristige Markenentwicklung zu fördern.

Am Beispiel eines Cafés und eines Einzelhandelsunternehmens

Ein kleines Café nutzt 70 % seines Marketingbudgets für Online-Marketing-Kanäle wie Instagram und Facebook, um lokale Kund:innen anzusprechen.

Ein großes Einzelhandelsunternehmen hingegen könnte 40 % seines Budgets für Online-Werbung, 30 % für TV-Werbung und 30 % für Marktforschung und Event-Marketing aufwenden, um sowohl kurzfristige Erfolge als auch langfristige Markenbindung zu erreichen.

B2B vs. B2C Marketingstrategien

Die Verteilung des Marketingbudgets unterscheidet sich ebenfalls erheblich zwischen B2B und B2C Unternehmen. Im B2B-Bereich liegt der Fokus häufig auf der Lead-Generierung und dem Aufbau von Beziehungen zu anderen Unternehmen. Hier sind E-Mail-Marketing, Content-Marketing und Webinare typische Maßnahmen. B2B-Marketer setzen oft auf eine detaillierte Budgetplanung, bei der ROI und Conversion Rate genau überwacht werden. Da die Zielgruppe im B2B-Bereich oft kleiner – aber spezifischer – ist, können Unternehmen hier stärker in personalisierte Marketingmaßnahmen investieren.

B2C-Unternehmen hingegen müssen oft eine breitere Zielgruppe ansprechen und setzen daher auf Online-Werbung mit großer Reichweite und Werbung über soziale Medien, TV-Spots und Influencer-Marketing. Die Planung und Verteilung des Budgets richtet sich hier nach der Art des Produkts und der Zielgruppe.

Für B2C-Unternehmen sind die Kosten der Reichweite und Markenpräsenz entscheidend, während der Fokus im B2B stärker auf dem Aufbau nachhaltiger Kundenbeziehungen liegt.

Am Beispiel eines B2B- und eines B2C-Unternehmens

Ein B2B-Softwareunternehmen investiert 50 % seines Budgets in E-Mail-Marketing, LinkedIn Ads und gezielte Content-Marketing-Strategien, um qualifizierte Leads zu generieren.

Ein B2C-Einzelhändler hingegen setzt 60 % seines Budgets für Instagram und Facebook Ads ein, um die breite Masse der Verbraucher zu erreichen.

Tipps für eine effiziente Budgetplanung

Ob kleine oder große Unternehmen, B2B oder B2C – Sie sollten Ihre Marketingmaßnahmen regelmäßig analysieren und den Return on Investment (ROI) überwachen, um sicherzustellen, dass Ihr Budget effektiv genutzt wird. Ein gut durchdachter Marketingplan sorgt dafür, dass Ihre Unternehmensziele erreicht werden, während Sie gleichzeitig den Überblick über Ihre Marketingausgaben behalten.

Beachten Sie diese Best Practices, um Ihr Marketingbudget möglichst effizient einzusetzen:

  • Definieren Sie klare Ziele: Die Ziele Ihres Unternehmens sollten immer im Vordergrund stehen. Ob es um Markenaufbau, Umsatzsteigerung oder die Einführung eines neuen Produkts geht – diese Ziele beeinflussen die Verteilung Ihres Budgets.
  • Berücksichtigen Sie Ihre Zielgruppe: Ob B2B oder B2C, die Kenntnis Ihrer Zielgruppe ist entscheidend. In B2C-Marketingstrategien werden häufig Kanäle wie Social Media und TV bevorzugt, während im B2B die direkte Kundenansprache, wie durch E-Mail-Marketing, effektiver sein kann.
  • Nutzen Sie digitale Tools zur Optimierung: Automatisierungstools und Budgetplanung-Software wie Pleo oder HubSpot können Ihnen helfen, Ihr Marketingbudget besser zu verwalten und den ROI zu maximieren.

Wichtig ist zu verstehen, dass die Aufteilung des Marketingbudgets kein „One-Size-Fits-All“-Prozess ist. Jedes Unternehmen muss seine eigene Budgetplanung anpassen und flexibel auf Marktveränderungen reagieren.

Strategien zur Optimierung des Marketingbudgets

Die Verteilung des Marketingbudgets sollte regelmäßig überprüft und angepasst werden. Mit der Optimierung des Marketingbudgets können Sie sicherstellen, dass Sie das Beste aus Ihren Marketinginvestitionen herausholen.

Hier einige Strategien, um ihre Marketingmaßnahmen effizienter zu gestalten:

1. Priorisieren Sie Ihre Kanäle

Nicht jeder Marketingkanal liefert die gleichen Ergebnisse. Sie sollten Budgets in die Kanäle investieren, die die besten Ergebnisse hinsichtlich Ihrer Unternehmensziele liefern.

Eine sorgfältige Analyse der bisherigen Marketingkampagnen und ihrer Leistung kann dabei helfen, die besten Kanäle zu identifizieren. Kanäle wie E-Mail-Marketing, Social Media oder Suchmaschinenwerbung bieten oft eine höhere Conversion Rate und sollten daher priorisiert werden.

2. Messen Sie Erfolg kontinuierlich

Um Ihr Marketingbudget optimal zu nutzen, ist eine regelmäßige Erfolgskontrolle unverzichtbar.

Mithilfe von Tools zur Datenanalyse und KPIs (Key Performance Indicators) wie dem Return on Investment (ROI) können Unternehmen überwachen, wie effektiv ihre Kampagnen sind. Auf dieser Basis können sie ihre Budgets gezielt anpassen, um ineffiziente Maßnahmen zu vermeiden.

3. Nutzen Sie Automatisierungs- und Optimierungstools

Digitale Tools zur Budgetplanung und Marketingautomatisierung bieten eine hervorragende Möglichkeit, das Marketingbudget zu optimieren.

Automatisierte Prozesse sorgen für eine effizientere Nutzung der Ressourcen und erlauben es Unternehmen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Automatisierungstools wie Pleo, die Ausgabenmanagement und Echtzeitdaten kombinieren, tragen ebenfalls zur Effizienzsteigerung bei.

4. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Ein erfolgreiches Marketingbudget ist flexibel. Unternehmen sollten in der Lage sein, schnell auf Marktveränderungen, Wettbewerbsdruck oder neue Trends zu reagieren. Flexibilität in der Budgetplanung ist entscheidend, um Ressourcen gezielt zu verteilen und so das Maximum aus den eingesetzten Mitteln herauszuholen.

Indem Sie Strategien zur Optimierung ihres Marketingbudgets anwenden, können Sie Ihre Marketingziele erreichen und gleichzeitig einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil erzielen.

Fehler, die Sie bei der Budgetplanung vermeiden sollten

Bei der Planung des Marketingbudgets gibt es einige typische Fehlerquellen.

Vermeiden Sie die folgenden Fehler bei der Budgetplanung, um zu verhindern, dass Ihre Marketingkampagnen ohne Wirkung verpuffen:

Fehler #1 – Unklare Zielsetzung

Ein häufiger Fehler ist die fehlende Definition konkreter Marketingziele.

Ohne klare Ziele wissen Unternehmen und Mitarbeiter:innen nicht, wofür sie ihr Budget einsetzen sollen und dies führt zu ineffizienten Ausgaben. Ziele wie Umsatzsteigerung oder Markenbekanntheit sollten festgelegt und priorisiert werden.

Fehler #2 – Unrealistische Budgetverteilung

Ein weiteres Problem ist die ungleiche oder unüberlegte Verteilung des Budgets auf verschiedene Marketingmaßnahmen.

Oft neigen Unternehmen dazu, zu viel Geld in weniger effektive Kanäle zu investieren, während gewinnbringende Kanäle vernachlässigt werden. Eine regelmäßige Überprüfung der Kampagnenleistung ist wichtig, um die Budgetplanung anzupassen.

Fehler #3 – Fehlende Flexibilität

Unternehmen, die an einem starren Marketingbudget festhalten, können Schwierigkeiten haben, auf Marktveränderungen oder neue Trends zu reagieren.

Flexibilität in der Budgetplanung ist entscheidend, um Ressourcen neu zu verteilen und so das beste Ergebnis zu erzielen.

Mit datenbasierten Entscheidungen zum Erfolg: Software-Lösungen für Ihr Marketingbudget

In der heutigen digitalen Welt spielen Tools und Software eine zentrale Rolle in der Verwaltung und Optimierung des Marketingbudgets. Unternehmen können durch den Einsatz moderner Technologien ihre Marketingausgaben effizienter planen, überwachen und anpassen.

Nutzen Sie diese digitalen Tools, um Ihre Budgetplanung zu verbessern:

Automatisierte Budgetplanung

Tools wie Pleo und HubSpot bieten umfassende Lösungen zur automatisierten Budgetplanung. Diese Plattformen ermöglichen es, Ausgaben in Echtzeit zu verfolgen, Budgets dynamisch anzupassen und detaillierte Berichte zu erstellen.

Pleo Firmenkarten erlauben Ihnen zudem, zweckgebundene Business Cards für einzelne Kampagnen zu erstellen, um Marketingkosten zu decken und diese anschließend zu deaktivieren.

Automatisierung spart nicht nur Zeit, sondern hilft auch bei der Vermeidung von Fehlern, die in manuellen Prozessen häufig auftreten.

Datengesteuerte Entscheidungen

Durch den Einsatz von Analyse- und Reporting-Tools können Unternehmen datenbasierte Entscheidungen treffen. Tools wie Google Analytics und Tableau bieten Einblicke in die Leistung einzelner Marketingmaßnahmen, sodass Unternehmen ihre Budgets optimal verteilen können.

Diese Daten helfen dabei, den ROI zu maximieren und ineffiziente Kampagnen frühzeitig zu erkennen und anzupassen.

Echtzeit-Anpassungen

Eine der größten Stärken moderner Tools ist die Möglichkeit, das Marketingbudget in Echtzeit anzupassen. Wenn eine Kampagne nicht die erwarteten Ergebnisse liefert, können Unternehmen sofort reagieren, indem sie das Budget auf effizientere Kanäle umverteilen.

Diese Flexibilität erhöht die Effizienz und sorgt dafür, dass die verfügbaren Ressourcen bestmöglich genutzt werden.

Transparenz und Kontrolle

Tools wie Pleo bieten eine zentrale Plattform, auf der alle Marketingausgaben verwaltet werden können. Dies erhöht die Transparenz und erleichtert es der Marketingabteilung, das Budget effizient zu verwalten und sicherzustellen, dass alle Ausgaben im Rahmen des geplanten Budgets bleiben.

Insgesamt helfen moderne Tools Unternehmen dabei, ihre Marketingbudgets effektiver zu verwalten, den ROI zu steigern und die Effizienz ihrer Marketingmaßnahmen zu maximieren.

Ein Blick in die Zukunft: Wie Künstliche Intelligenz Marketingbudgets verändert

Die Marketingbranche sieht sich einigen grundlegenden Veränderungen gegenüber. Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML) gewinnen rasant an Bedeutung und fordern Unternehmen, sich rasch anzupassen, um auf einem zunehmend umkämpften Markt zu überleben.

Die jüngsten Gartner-Prognosen zur Rolle von KI im Marketing zeigen aber auch, dass KI und ML keine Einbahnstraße sind. Während die neuen Technologien neue Chancen bieten werden, werden sie Unternehmen durch hohe Kosten, unklare Vorteile und große Risiken auch schnell ihre Grenzen aufzeigen.

“Den meisten derzeit verfügbaren Angeboten fehlt es an substanziellen Vorteilen oder einem echten Return on Investment (ROI).”

Anushre Verma, Senior Director Analyst, Gartner

Wichtig ist also, dass Sie sich proaktiv mit KI und ML auseinandersetzen, Anwendungsfälle in Ihrer Marketingabteilung suchen, aber nicht blind Trends folgen und damit riskieren, Ihr Marketingbudget zu sprengen und Ihren Unternehmenserfolg zu gefährden.

Fazit

Die Erstellung eines Marketingbudgets ist ein vielschichtiger Prozess, der entscheidend für den Erfolg Ihrer Marketingkampagne ist. Gehen Sie die Verteilung Ihres Marketingbudgets also mit Bedacht an und ergänzen Sie manuelle Prozesse mit digitalen Tools.

Pleo Eingangsrechnungen hilft Ihnen dabei, den Überblick über Ihre Marketingkosten zu behalten und mehr Liquidität für die reibungslose Bereitstellung Ihres Marketingbudgets zu schaffen.

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FAQs

Was ist ein Marketingbudget?

Unter dem Marketingbudget versteht man die finanziellen Mittel, die für die Durchführung von Marketingmaßnahmen bereitgestellt werden, wie z. B. Werbekosten und Personalkosten.

Wie hoch sollte das Marketingbudget sein?

Die Höhe des Marketingbudgets hängt von der Größe des Unternehmens, der Branche, den Marketingzielen und einer Reihe weiterer Faktoren ab. Für die Bestimmung des Budgets ziehen Unternehmen Umsatz, Gewinne oder frühere Budgets heran.

Wie hoch ist das durchschnittliche Marketingbudget?

Das durchschnittliche Marketingbudget umfasst zwischen 5 % und 10 % des Gesamtumsatzes eines Unternehmens. Bei rasch wachsenden Unternehmen, die ihr Budget von ihrem Gewinn abhängig machen, kann es deutlich höher ausfallen.

Welche Arten der Budgetierung gibt es?

Gängige Arten der Budgetierung von Marketingkampagnen sind die umsatzbasierte Methode, die gewinnorientierte Methode und die zielorientierte Methode. Weitere Arten der Budgetierung sind die Konkurrenz-Methode, die Vorjahres-Richtwert-Methode und die Chancen-Methode.

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