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Pleo Insights: Zukunft der Steuerberatung

Smarte Technologien finden sich in so vielen Aspekten unseres Alltags wieder. Da ist es kaum überraschend, dass viele von uns es mittlerweile für ganz selbstverständlich halten, dass intelligente Algorithmen auch die Art und Weise bestimmen, wie Unternehmen Ausgaben tätigen.

Bereits 2013 war im ACCA-Bericht über globale Technologietrends innerhalb der Steuerberatung zu lesen: „Wenn sich Steuerberater:innen nicht als Fachexpert:innen für neue Trends wie Crowdfunding und neue Zahlungsplattformen positionieren, werden es andere Fachleute tun. “ Und das war vor acht Jahren …

Die Vorstellung, dass Roboter eines Tages unsere Jobs übernehmen oder sogar unsere Vorgesetzten sein könnten, ist eine Befürchtung, die so manchen davor abschreckt, neue Technologien zu nutzen. Dabei sind neue Technologien speziell in der Steuerberatung eine echte Chance.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Verwaltungs- und Routineaufgaben komplett an künstliche Intelligenzen abgegeben werden können. Und das ist etwas, auf das wir uns alle wirklich freuen können. Wer verbringt die Zeit schon gerne mit Papierkram, anstatt seinen Mandant:innen aktiv dabei zu helfen, Geschäftsziele zu erreichen.

Wie genau sieht sie also aus, die Zukunft der Steuerberatung? Diese Frage haben wir auch unseren Pleo-Partner:innen gestellt. Wie sie geantwortet haben erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Unser Bericht basiert auf den Ergebnissen einer kürzlich von Pleo durchgeführten Umfrage mit insgesamt 191 Pleo-Partner:innen, verteilt über Schweden, Dänemark, Deutschland und Großbritannien.

72 % unserer Partner:innen glauben, dass Buchhaltung und Datenerfassung in den nächsten zehn Jahren automatisiert werden wird.

Die ersten buchhalterischen Aufzeichnungen fand man in Ruinen des alten Mesopotamiens; sie sind 7.000 Jahre alt.

Und obwohl wir heute keine Steintafeln und Knochenmünzen zur Nachverfolgung von Transaktionen mehr nutzen, sind viele unserer Finanzprozesse hartnäckig veraltet.

Aber es gibt Hoffnung, denn immer mehr Kanzleien und deren Mandant:innen wenden sich innovativen Technologien zu.

78 % unserer Partner:innen glauben, dass Software innerhalb der nächsten fünf Jahre Administratives übernehmen wird.

Es sind nicht nur die Datenerfassung und die Buchhaltung, die in naher Zukunft wahrscheinlich vollständig automatisiert werden. Das Gleiche gilt für fast alle administrativen Aufgaben, die jede Woche auf den Schreibtischen der Nation landen. 

Die Idee, sich wiederholende Aufgaben an eine Software abzugeben, klang schon immer gut. Höchste Zeit also, dass sich der Trend zur Automatisierung in Kanzleien bundesweit durchsetzt.

Und übrigens: 86 % unserer Partner:innen sagen, dass Pleo ihnen geholfen hat, den Zeitaufwand für Administratives zu reduzieren.

77 % unserer Partner:innen glauben, dass Buchhaltung in den nächsten fünf Jahren stärker cloudbasiert funktionieren wird.

2020 zwang viele Unternehmen, die Digitalisierung von Prozessen ganz nach oben auf die Prioritätenliste zu setzen. Steuerberatungen waren davon nicht ausgenommen.

Dazu passt, dass eine Studie von Accounting Today voraussagt, dass die Cloud-Branche spezialisiert auf Steuerberatungen bis 2026 einen Vermögenswert von 11,8 Milliarden US-Dollar erreichen wird.

Was die Vorteile der cloudbasierten Steuerberatung sind? Ganz klar, entlastet diese Technologie Steuerberater:innen vor allem dadurch, dass alle Daten in Echtzeit aktualisiert und automatisch gesichert werden. Das reduziert das Risiko von Datenmissbrauch oder -kompromittierung. 

Eine schwierigere Aufgabe ist die Interpretation dieser Daten. Deshalb wird geschätzt, dass KI in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen wird. Die Fähigkeit, Daten in großem Umfang smart zu analysieren, wird Steuerberater:innen zum Beispiel dabei unterstützen, Marktvorhersagen zu treffen, finanzielle Risiken zu vermeiden, Betrug zu erkennen oder Prüfungen genauer durchzuführen. 

68 % unserer Partner:innen glauben, dass die Beratungstätigkeit in den nächsten fünf Jahren an Bedeutung gewinnen wird.

Die Expertise von Steuerberater:innen geht weit darüber hinaus, nur Zahlen richtig zusammenrechnen zu können. Sie können auch dabei helfen, bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen – eine Fähigkeit, die viele Unternehmen im letzten Jahr nur zu gerne in Anspruch genommen haben.

Vorausschauende Steuerberater:innen rutschen so näher an das Tätigkeitsfeld externer CFOs, um allzeit sicherzustellen, dass Unternehmen sich in der bestmöglichen finanziellen Position befinden. Auf ihnen lastet damit eine große Verantwortung – aber auch eine spannende Aufgabe.

Die Chance, mehr zu tun, als nur Steuererklärungen abzuarbeiten, wird ihnen dabei auch vom Einsatz innovativer Lösungen gegeben. Letztere halten ihnen den Rücken frei.

Laut Joe David, Gründer von Nephos, einer in Großbritannien ansässigen Buchhaltungsfirma, ist Pleo dafür ein gutes Beispiel.

„Pleo macht unser Leben viel einfacher, weil wir viel regelmäßiger Belege für die Ausgaben eines Unternehmens erhalten. Das spart uns eine Menge Zeit ... Wir konzentrieren uns also nicht auf die Bearbeitung des Papierkrams unserer Kunden, sondern auf die Beratung ihres Geschäfts.“

65 % unserer Partner:innen empfinden es als herausfordernd, Mandant:innen für neue Technologien zu gewinnen.

Es ist unvermeidlich, dass sich eine Branche mit Prozessen, die sich seit Jahrzehnten kaum verändern haben, schwertut, sich von eben jenen zu lösen.

Daher lautet unser Angebot ganz klar: Nicht verzagen, Pleo fragen. 

Wir helfen Ihnen und Ihren Mandant:innen beim Umstieg von der manuellen Ausgabenverwaltung auf Pleos automatisiertes System.

Also, brauchen Sie eine helfende Hand? Unser Partnerschafts-Team hilft Ihnen, wo es nur kann. Ganz gleich, ob Sie Fragen zum Onboarding, Fragen technischer Natur oder Fragen dazu haben, wie Sie Ihre Mandant:innen für Pleo gewinnen können.

Pleo Partner-Vorteile
Desiree

Désirée Cornet

Content Producer & Linguist, Germany

SEO-Beraterin und Tone of Voice-Jongleurin mit Vorliebe für Nischen-Content. Privat: Seemensch. Kontakt: desiree@pleo.io