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Automatisierung

Future of Finance

Wer Fintech sagt, muss auch Hyperautomation sagen

Eine kleine Einführung in die fabelhafte Welt der Hyperautomatisierung

Auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Hyperautomation ist einer der wichtigsten Technologie- und Fintech-Trends im Jahr 2022. Das behaupten im Übrigen nicht nur wir, sondern auch der aktuelle Gartner-Report. Als eines der Buzzwörter schlechthin geistert die Hyperautomation bereits seit Jahren durch die (Fintech-)Szene. Und zwar immer dann, wenn es um den zukünftigen Standard der Prozessoptimierung geht oder die Automatisierung mithilfe von Bots weiter automatisiert werden soll. Die Automatisierung automatisieren 🤔  … was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Und warum sollte Unternehmen auf der Suche nach einer geeigneten Fintech-Lösung Hyperautomation unbedingt geläufig sein?

Im Folgenden beantworten wir alle diese Fragen und zeigen auf, inwiefern Fintechs die Vorteile der Hyperautomatisierung an ihre Kund:innen weitergeben.

Was ist Hyperautomation?

Sie lesen „hyper“ und denken an „über“, „mehr“ … „krasser“ … „vollständige Automatisierung“?

Das ist schon o.k. – allerdings, sollten Sie nicht in die Falle tappen, zu glauben, bei der Hyperautomation handle es sich um eine neue Technologie, die den Menschen komplett ersetzt. Das wäre schlicht falsch.

In diesem Sinne ist auch die intelligente Automatisierung nur ein Teilaspekt unter allen Hyperautomatisierungstechnologien – auch wenn diese der Begrifflichkeit der Hyperautomation oftmals gleichgestellt wird. Zu den intelligenten Automatisierungstechnologien, die innerhalb der Hyperautomation zum Einsatz kommen, zählen etwa:

  • RPA (Robotic Process Automation/robotergesteuerte Prozessautomatisierung)

Mit RPA lassen sich regelbasierte Prozesse, sprich wiederkehrende Aufgaben in einer festgelegten Abfolge von sogenannten Software-Bots (Robotern) automatisieren.

  • NLP (Natural Language Processing/Verarbeitung natürlicher Sprache)

NLP stattet Computer mit der Fähigkeit bzw. der künstlichen Intelligenz (KI) aus, Text und Gesprochenes so zu verstehen, wie Menschen es können.

  • ML (Machine Learning)

Unter ML wird die Fähigkeit von Maschinen/Computern verstanden, Muster und Zusammenhänge in Daten zu erkennen und selbstlernende Algorithmen zu entwickeln, die u.a. Vorhersagen zum Zwecke der Optimierung von Prozessen treffen können. Daher ist auch das ML ein Teilbereich der Künstlichen Intelligenz.

  • iBPMS (digitale Prozessautomatisierung, Entscheidungsmanagementstrukturen und Strukturen für smartes Geschäftsprozessmanagement)

iBPMS denkt Prozessautomatisierung weiter und macht das klassische Business Process Management (BPM) noch intelligenter. Die menschliche Entscheidungsfindung wird am Ende etwa durch die Integration von Echtzeit-Analysen unterstützt.

  • Process Mining

Process Mining visualisiert, analysiert und optimiert Geschäftsprozesse mithilfe digitaler Spuren. Eingesetzt wird Process Mining, um weitere Automatisierungspotenziale zu erkennen. Somit fungiert es auch als Kontrollsystem der stetigen Prozessoptimierung in Unternehmen.

Klassische Automatisierung vs. Hyperautomatisierung

Was unterscheidet Hyperautomatiserung also von der klassischen Automatisierung?

Grob heruntergebrochen kann gesagt werden, dass die Hyperautomation eine wirkungsvollere Prozessautomatisierung ermöglicht. Grund dafür ist primär, dass sie sich nicht nur an einer Bandbreite intelligenter Werkzeuge/Technologien bedient, sondern auch auf die Komplexität einzelner Automatisierungsschritte eingeht. Überdies vermag sie es, Technologie und Mensch effektiv zusammenarbeiten zu lassen. 

Menschen trainieren Automatisierungstools dergestalt, dass letztere Automatisierungsschritte erkennen und messen, analysieren und überwachen und mit dem Ziel der KI-fähigen Entscheidungsfindung neu beurteilen und entwerfen können.

Welche konkreten Vorteile bringt die Hyperautomation Unternehmen?

Die Hyperautomation ist ein Mittel zur digitalen Transformation und kann genutzt werden, um sich von repetitiven Aufgaben zu befreien, komplexe Arbeiten zu beschleunigen oder auch im Unternehmen bereits vorhandene Automatisierungsfunktionen weiter zu optimieren und miteinander zu verbinden. Wer Hyperautomation richtig für sich nutzt, der skaliert Geschäfts- und Automatisierungsprozesse und fördert somit die Mitarbeiterzufriedenheit und das Unternehmenswachstum nachhaltig.

Warum der Erfolg von Fintechs (auch) auf Hyperautomation beruht

Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind, Geschäftsmodelle zu rationalisieren und Prozesse zu automatisieren. Nur ist Wandel und Veränderung häufig keine simple Angelegenheit. Insbesondere im Finanzbereich gab es lange großen Nachholbedarf. Seit einigen Jahren reagieren innovative Fintechs nun genau auf diesen.

Fintechs wie Pleo nutzen den technologischen Fortschritt, und somit häufig auch die Vorteile der Hyperautomatisierung, um neue Möglichkeiten zur Kostensenkung, Effizienz und Produktivitätssteigerung zu schaffen.

Pleo bietet mithilfe verschiedenster Automatisierungstechnologien, eine Ausgabenlösung, die Unternehmen europaweit von Zettelwirtschaft, zeit- und kostenraubenden Prozessen, wie dem Abgleichen von Belegen oder der Erstellung von Spesen- und Reisekostenabrechnungen befreit.

  • Eine RPA-Anwendung gleicht die eingelesenen Belegdaten mit den Kontobewegungen ab und sortiert Belege so automatisch den entsprechenden Ausgaben zu.
  • Die Vorkontierung im Rahmen der vorbereitenden Buchhaltung erfolgt ebenso automatisiert.
  • Unternehmensausgaben können vollständig und nahtlos an das nächste digitale Buchhaltungstool weitergereicht werden (bspw. per Schnittstelle an DATEV) 
  • Echtzeitdaten und -Analysen helfen beim Budgetieren, Controlling oder Cashflow-Prognosen.
  • Via smarter OCR-Texterkennung werden Rechnungsdaten digital eingelesen (Hinweis: derzeit nur in Großbritannien verfügbar).
  • Auf Wunsch fischen Pleos Algorithmen Rechnungen direkt aus dem E-Mail-Postfach und verarbeiten sie ohne menschliches Zutun weiter.

Diese Form der Automatisierung der vorbereitenden Buchhaltung spart nicht nur im normalen Arbeitsalltag operative Kosten ein, sondern insbesondere auch auf Geschäftsreisen.

Hyperautomation ist die Zukunft

Die Hyperautomatisierungstrends im Fintech-Bereich ermöglichen Nutzer:innen erhebliche Kosteneinsparungen und eine höhere Produktivität. Und somit ist klar, dass die Hyperautomation nichts Geringeres als der nächste folgerichtige Schritt innerhalb der digitalen Transformation von Unternehmen weltweit sein kann. Hyperautomation verändert die Spielregeln für Unternehmen, indem manuelle Aufgaben, die früher viel menschlichen Einsatz erforderten, immer weiter automatisiert werden.

Die intelligente Weiterentwicklung von RPA und die Verknüpfung verschiedenster Technologien formt eine intelligente „Digital Workforce“, die als „Change Agents“ der Hyperautomatisierung agieren. Menschliche Mitarbeiter:innen konzentrieren sich hingegen fortan auf Kerngeschäftsprozesse, die einen größeren Mehrwert bieten als etwa das manuelle Kostenmanagement.

Langfristig führt dies nicht nur zu einer gesteigerten Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit, sondern verändert das Unternehmen und seine Bereichsressorts insgesamt. So etwa auch mit Hinblick auf den Bildungsgrad der Belegschaft, Mitarbeiterkapazitäten und neue Strukturen sowohl in der zwischenmenschlichen als auch der Mensch-Maschine-Zusammenarbeit.

Wie lässt sich Hyperautomation am besten implementieren?

Höhere Produktivität im gesamten Unternehmen klingt immer gut. Vor der Einführung neuer Technologien empfehlen wir …

1. Konkrete Geschäftsziele zu definieren …

Identifizieren Sie Automatisierungsmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen (bspw. in der Buchhaltung). Legen Sie Ziele und KPIs für die Hyperautomatisierung fest.

2. Tools testen …

Recherchieren Sie relevante Tools, die Ihre KPIs voraussichtlich erfüllen werden und testen Sie sie.

3. Tools auf Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit überprüfen …

Funktioniert das ausgewählte Tool auch noch für Sie, wenn sich ihr Team vergrößert (oder verkleinert)? Verfügt es über Schnittstellen zu an anderen Tools, die Sie womöglich zukünftig nutzen wollen? Erfüllt es alle denkbaren Kriterien voraussichtlich auch noch in den nächsten Jahren, dann trauen Sie sich und geben Sie der Hyperautomatisierung getrost eine Chance. :)

E-Book: 9 Digitaltools – nie wieder manuelle Prozesse

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