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Mobile Payments: Technologien und Trends, die 2024 die Finanzwelt formen

In den vergangenen Jahren hat sich die Landschaft der Finanztransaktionen massiv verändert. Hauptantreiberin ist dabei die digitale Transformation mit Themen wie generative KI, neue ESG-Standards, Open Banking – und Mobile Payment. Einfach nur mit dem Bezahlen, was der Geldautomat ausspuckt oder man in seinem Sparschwein gesammelt hat? Ein Großteil der deutschen Verbraucher:innen kann sich das heute gar nicht mehr vorstellen.

Unternehmen stehen dementsprechend unter Zugzwang nicht nur alternative, sondern vor allem mobile Zahlungsmethoden anzubieten und entsprechende Technologien, die diese unterstützen zu nutzen. Welche genau das sind? Darauf werfen wir im Folgenden einen Blick. 

Schauen wir uns zunächst einmal an, was genau eigentlich Mobile Payments sind.

Was sind Mobile Payments?

Mobile Payments (oder mobile Finanztransaktionen) werden immer beliebter. Es wird erwartet, dass sie in den nächsten fünf Jahren um 80 Prozent zunehmen werden. 

Dabei unterscheiden sich Mobile Payments von normalen Kartenzahlungen dadurch, dass sie über mobile Geräte wie Smartphones oder eine Watch abgewickelt werden, anstatt eine physische Karte zu verwenden. Diese Zahlungen nutzen Technologien wie NFC (Near Filed Communication) und QR-Codes, um Transaktionen durchzuführen, was sie besonders schnell und bequem macht. Zahlungsdienstleister bieten App an, die diese mobilen Zahlungen ermöglichen und zusätzliche Sicherheitsfunktionen bereitstellen.

Verbraucher:innen setzen mittlerweile komfortable, sichere und effiziente Bezahlverfahren voraus. Für Unternehmen bedeutet die Nutzung mobiler Technologien daher nicht nur, dass sie ihre Kundschaft besser erreichen, sondern auch, dass sie von den Vorteilen digitaler Zahlungen in einer zunehmend vernetzten Welt profitieren können.

Woher kommt das Wachstum?

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Technologie eine Schlüsselkomponente für die Skalierung von Geschäftsprozessen ist. Insbesondere im Finanzsektor haben technologische Fortschritte dazu geführt, dass Zahlungen mit mobilen Endgeräten immer häufiger und einfacher werden. Bezahllösungen wie Banking-Apps und Bezahl-Apps ermöglichen es, größere Geldbeträge schnell und sicher zwischen verschiedenen Sektoren und Märkten zu transferieren, was den Welthandel und die Weltwirtschaft fördert.

Mit zunehmender Globalisierung nimmt auch die Interdependenz der Märkte zu. Dies führt zu mehr internationalem Handel, mehr Investitionen, längeren Lieferketten und umfangreicheren grenzüberschreitenden Transaktionen. All diese Entwicklungen erfordern einen einfachen und bequemen Zugang zu digitalen Prozessen.

Mobile Bezahlsysteme und Online-Plattformen ermöglichen schnelle und sichere Transaktionen und machen Papierkram und Bankbesuche überflüssig.

Mobile Payments ermöglichen es Unternehmen also, Zahlungen einfach und kostengünstig zu senden und zu empfangen, auch über Landesgrenzen hinweg. Dies ist besonders vorteilhaft für große Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind und bei internationalen Zahlungen oft vor Herausforderungen stehen. Der Einsatz dieser Technologien vereinfacht den Zahlungsverkehr und senkt die Kosten, was den globalen Handel und die Effizienz der Unternehmen fördert.


Vorteile von Mobile Payments

  1. Verbesserte Zugänglichkeit: Die Möglichkeit, Zahlungen jederzeit, überall und mit jedem mobilen Gerät (ob iPhone oder Android-Smartphone) zu senden und zu empfangen, macht mobile Zahlungen zur ersten Wahl. Noch dazu können Sie von Unternehmen jeder Größe genutzt werden. 
  2. Kosteneffizienz: Niedrigere Transaktionsgebühren, weniger Overhead und weniger Papierkram bedeuten mehr Kosteneffizienz. 
  3. Optimierte Cashflows: Die Geschwindigkeit der mobilen Bezahlmethoden ist im Vergleich zum traditionellen Bankgeschäft sehr hoch. Dies ist besonders für kleine Unternehmen von Vorteil, die oftmals saisonalen Schwankungen ausgesetzt sind.
  4. Inklusivität: Global betrachtet sind viele Unternehmen in Regionen tätig, in denen technologische Infrastrukturen weniger entwickelt sind. Die Möglichkeit, Geld aus der Ferne zu überweisen, ist also besonders hilfreich für Unternehmen, die in Schwellenländern mit begrenzter Bankinfrastruktur tätig sind. 

Nachteile von Mobile Payments

  1. Sicherheitsrisiken: Betrug, Identitätsdiebstahl und Cyber-Angriffe sind nur einige der vielen Schwachstellen mobiler Finanztransaktionen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, auf herausragende Verschlüsselungs- und Authentifizierungsinfrastrukturen zu setzen, um die Zahlungsdaten ihrer Kundschaft sicher zu halten.
  2. Internetverbindung als Voraussetzung: Wie in vielen anderen Bereichen unserer heutigen Welt können Verzögerungen oder Unterbrechungen der Netzverbindung die Funktionen von Lesegeräten, mobiler Geräte und deren Bezahl-Apps behindern.
  3. Technologieabhängigkeit: In manchen Ländern oder auf manchen mobilen Geräten sind bestimmte Mobile-Payment-Apps möglicherweise nicht verfügbar. Und natürlich ist jede Technologie sporadisch von Ausfällen betroffen, die zu Unterbrechungen im Zahlungsverkehr führen.

Buy now, pay later als alternative Zahlungsmethode

Mobile financial service transactions (or mobile money transfers) have been steadily growing in popularity. In fact, they’re expected to increase by 80% over the next five years.

Consumers are constantly demanding convenience, security and efficiency. And for businesses, leveraging the mobile tech space not only expands customer reach, but allows them to capitalise on what benefits digital payments have to offer in a world that’s becoming more and more interconnected. 

Buy now, pay later als alternative Zahlungsmethode

Buy now, pay later, oder BNPL, steht spätestens seit der Pandemie als alternative Zahlungsmethode im Fokus. Wir alle shoppen verstärkt online und fürchten uns vor finanzieller Instabilität. Da kommt uns diese Art der kurzfristigen Finanzierung gerade recht. Mit BNPL lassen sich Kosten in die Zukunft schieben oder auch in Raten bei pünktlicher Bezahlung oft zinsfrei abbezahlen. Für Unternehmen bedeutet BNPL daher meistens ein Umsatzwachstum, da es schlicht die Kaufkraft der Verbraucher:innen erweitert.

Weiterer Pluspunkt: Im Vergleich zu einem Bankkredit ist es für Verbraucher:innen viel einfacher, eine solche Finanzierung zu erhalten, wird sie doch oft von Einzelhändler:innen selbst ohne umfangreiche Bonitätsprüfung angeboten. Wenn nicht, können Verbraucher:innen für ihre Käufe einfach BNPL-Drittanbieter wie Klarna, PayPal Credit, Afterpay oder Affirm nutzen.

So funktioniert BNPL

Wenn Sie in teilnehmenden Geschäften oder Online-Shops einkaufen, können Sie an der Kasse den BNPL-Bezahldienst auswählen. Es gibt sogar spezielle Bankkarten, die direkt mit BNPL-Diensten verbunden sind und die Nutzung dieser Zahlungsoption am Kassenterminal erleichtern. In vielen Fällen ist eine Anzahlung erforderlich, deren Höhe je nach Anbieter und Händler variieren kann. Der Restbetrag wird dann in festgelegten Raten über einen bestimmten Zeitraum bezahlt. Dieser Zeitraum kann zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten liegen.

Mobile Apps und Online-Plattformen machen Transaktionen schnell und sicher und machen Papierkram und Bankbesuche überflüssig.

Vorteile von BNPL

Das Angebot einer BNPL-Option für Ihre Kundschaft kann zahlreiche Vorteile mit sich bringen, darunter

  1. Wettbewerbsvorteile: Gewinnen Sie Verbraucher:innen für sich, die flexiblere Zahlungsmöglichkeiten bevorzugen, und verbessern Sie so die Kundenbindung und -treue. Eventuelle Werbung und die Teilnahme an Aktionen eines möglichen BNPL-Partners sind ein zusätzlicher Bonus. 
  2. Umsatzsteigerung: Viele Verbraucher:innen haben ein begrenztes Budget oder einfach nicht die Mittel, um bestimmte Artikel direkt zu bezahlen. Anstatt, dass Ihnen diese Umsätze entgehen, öffnen Sie Ihr Geschäft für einen größeren Kundenkreis. 
  3. Risikomanagement: Die meisten BNPL-Dienstleister übernehmen das Risiko von Zahlungsausfällen. Das bedeutet, dass Ihnen der Umsatz selbst dann sicher ist, wenn ein Kunde nicht zahlt. 
  4. Besseres Kundenerlebnis: BNPL macht das Einkaufen für Ihre potenzielle Kundschaft schlicht zugänglicher, kostengünstiger und flexibler.

Nachteile von BNPL

  1. Eventuelle Cashflow-Engpässe: Wenn Sie Zahlungen nicht direkt erhalten, besteht die Gefahr, dass Ihr Cashflow beeinträchtigt wird. Sie sollten also darauf achten, dass Sie dank der größeren Zahlungsflexibilität, die Sie jetzt anbieten, auch tatsächlich mehr Kundschaft anziehen, die die geringeren Zahlungen durch ein höheres Volumen ausgleicht.
  2. Zusätzliche Gebühren: BNPL- und Mobile-Payment-Anbieter berechnen Ihnen in der Regel Gebühren pro Transaktion, die Sie bei Ihren Gewinnüberlegungen berücksichtigen sollten. 
  3. Zahlungsausfälle: Auch wenn die Anbieter das Risiko von Zahlungsausfällen übernehmen, kann sich eine hohe Anzahl von Zahlungsausfällen negativ auf die Finanzen Ihres Unternehmens auswirken.

Mobile Payments? Bitte mit biometrischer Authentifizierung! 

Passwörter vergessen und Hausschlüssel verlegen … das passiert selbst den Besten von uns. 

Umso mehr sollten wir uns darüber freuen, dass Passwörter und ein kiloschwerer Schlüsselbund in der Zukunft immer seltener notwendig sein werden. Der biometrischen Authentifizierung sei dank reicht bereits heute unser eigener Körper aus, um auf gewisse Konten zuzugreifen. Und im Jahr 2024 gibt es kaum ein neues Smartphone zu kaufen, das nicht biometrisch aktiviert ist. 

Was ist biometrische Authentifizierung?

Die biometrische Authentifizierung ist eine Methode zur Überprüfung der Identität einer Person anhand einzigartiger körperlicher oder verhaltensbezogener Merkmale. Am bekanntesten ist der Fingerabdruck. Die meisten Smartphones, Laptops und Tablets sind heute mit der Technologie ausgestattet, Fingerabdrücke zu scannen. Aber auch Gesichtserkennung, Iris- oder Netzhautmuster, Stimmerkennung und sogar Verhaltensmuster wie der Tipprhythmus können erfasst und analysiert werden, um die Identität einer Person zu bestätigen. 

Vorteile der biometrischen Authentifizierung

  1. Erhöhte Sicherheit: Der vielleicht größte Vorteil der biometrischen Authentifizierung ist die höhere Sicherheit im Vergleich zu Passwörtern oder PIN-Codes. Da biometrische Daten für jede Person einzigartig sind, können sie nicht gestohlen oder kopiert werden.
  2. Optimiertes Benutzererlebnis: In Branchen wie dem Bankwesen, dem E-Commerce und dem Gesundheitswesen macht der nahtlose und bequeme Einsatz der Biometrie langwierige Verifizierungsprozesse überflüssig. 
  3. Integration mit Technologie: Mit dem zunehmenden Einsatz von aufstrebenden Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) wird die biometrische Authentifizierung immer wichtiger. KI-Systeme können biometrische Daten analysieren und verarbeiten, was die Genauigkeit und Sicherheit dieser Authentifizierungsverfahren weiter verbessert.
  4. Sichere Finanztransaktionen: Betrugsprävention wird für Finanzinstitute immer eine Priorität bleiben. Daher sind Verfahren wie die biometrische Authentifizierung für die Autorisierung von Zahlungen, den Zugriff auf Konten und den Abschluss von Transaktionen sowohl für die Kundin

Nachteile der biometrischen Authentifizierung

  1. Bedenken hinsichtlich des Schutzes der Privatsphäre: Die Speicherung von Informationen über Fingerabdrücke, Gesichtszüge und Verhaltensmuster von Personen kann für den Einzelnen ein großes Problem darstellen, wenn es um Identitätsdiebstahl geht. Unternehmen, die diese Funktion nutzen, müssen zwingend über robuste Sicherheitsmaßnahmen für die Datenverarbeitung verfügen.
  2. Hoher Kostenfaktor: Die Anschaffung von Hard- und Software zur Implementierung des Systems kann kostenintensiv sein, insbesondere wenn Sie die Integration in Ihren bestehenden Tech-Stack in Betracht ziehen. 
  3. Herausforderungen bei der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen: Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften ist mit Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kein Spaziergang. Für Unternehmen, die Daten über ihre Kundschaft speichern, sind Datenschutzrichtlinien und die Zustimmung zur Datenerhebung eine absolute Notwendigkeit.

Mobile Payment benötigt digitale Geldbörsen

Automatische Überweisungen, Google Pay und Apple Pay, wiederkehrende Zahlungen – es versteht sich von selbst, dass bargeldlose Transaktionen auf dem Vormarsch sind.

Digitale Geldbörsen verändern die Art und Weise, wie Unternehmen und Privatpersonen Finanztransaktionen durchführen.

Kein Wunder: Mobiles oder kontaktloses Bezahlen, das oft auf der NFC-Technologie (Near Field Communication) basiert, macht uns allen das Leben so viel einfacher. NFC ermöglicht es, Zahlungen schnell und sicher durchzuführen, indem man das Smartphone einfach in die Nähe eines Zahlungsterminals hält. Laut einer globalen Studie planen 60 Prozent der Unternehmen zukünftig nur noch digitale Zahlungen anstelle von Bargeld zu akzeptieren. 

Was begünstigt den Siegeszug von digitalen Geldbörsen?

Digitale Geldbörsen bieten Sicherheit und Komfort beim Bezahlvorgang und dienen als virtuelles Pendant zur physischen Brieftasche (die wir ehemals auch mal gerne zu Hause vergessen haben).

Digitale Geldbörsen speichern Girocard, Debit-, Mastercard-, Visa- und Kreditkartendaten aller Art und erleichtern Einkäufe per Telefon oder Smartwatch. Wie ihre physischen älteren Geschwister können aber auch sie viel mehr als nur Karten und Geld enthalten: Geschenkkarten, Veranstaltungstickets, Treuekarten, Mitgliedsausweise und Flugtickets sind nur einige der vielen Dinge, die wir heute in einer digitalen Brieftasche hinterlegen können. 

Noch dazu kommt, dass sie nicht nur effizienter, sondern auch sicherer sind. Wer kein physisches Bargeld bei sich trägt, kann auch schwieriger beraubt werden. Es ist wirklich ziemlich schwierig, ein virtuelles Konto zu knacken (wenn natürlich auch nicht unmöglich). Damit wird ein ohnehin sicheres Zahlungsmittel noch sicherer. 

Dennoch: Manche Menschen bevorzugen einfach Bargeld! Und besonders viele von ihnen scheinen in Deutschland zu leben. Aber eines muss man ihnen lassen: digitale Geldbörsen und Brieftaschen sind abhängig von reibungslos laufender Technik. Störungen, Ausfälle und Cyber-Angriffe machen sie verwundbar.

Vorteile von digitalen Geldbörsen

  1. Erhöhte Sicherheit: Digitale Geldbörsen sind verschlüsselt, was bedeutet, dass das Risiko von Betrug und Hackerangriffen im Vergleich zu herkömmlichen Plastikkarten, die leicht gestohlen oder kopiert werden können, stark reduziert ist. 
  2. Transparenz: Unternehmen können über digitale Geldbörsen nicht nur Zahlungsinformationen verfolgen, sondern auch wertvolle Kundendaten wie Kaufhistorie, Verbraucherverhalten und Vorlieben gewinnen. Das erleichtert es, das Kundenerlebnis zu verbessern und auf Bedürfnisse dedizierter einzugehen.
  3. Beschleunigte Transaktionen: Mit digitalen Geldbörsen können Unternehmen Zahlungen in Echtzeit abwickeln. Es kostet Sie weniger Unternehmensgelder, Zeit und Aufwand, die mit traditionellen Methoden verbunden sind. 

Nachteile von digitalen Geldbörsen

  1. Einhaltung gesetzlicher Datensicherheitsmaßnahmen: Unternehmen, die Zahlungen über digitale Geldbörsen akzeptieren, müssen die Datenschutzgesetze verschiedener Länder einhalten. Das Sammeln und Speichern von Kundendaten ist ein notwendiges Übel beim mobilen Bezahlen. Robuste Datensicherheitsmaßnahmen sind ein Muss, um Sicherheitsverletzungen zu verhindern, die zu finanziellen Verlusten und Kundenverlusten führen können. 
  2. Risiken durch Cyber-Angriffe: Auch wenn sie sicherer sind als ihre physischen Pendants, ist kaum ein Online-Zahlungsmittel vor Cyberangriffen gefeit. Dies bedeutet, dass Unternehmen strenge Schutzmaßnahmen ergreifen müssen. 

Gut fürs Geschäft: mobile, wiederkehrende Zahlungen 

Wir alle wissen, wie schwierig es ist, sich daran zu erinnern, eine bestimmte Ware oder Dienstleistung pünktlich zu bezahlen, insbesondere wenn es sich um regelmäßige Einkäufe handelt. 

Für solche Fälle gibt es glücklicherweise automatisierte, wiederkehrende Zahlungen, die regelmäßig vom Bankkonto oder der Kredit- bzw. Debitkarte der betreffenden Person abgebucht werden. 

Sie können für Abonnements, Stromrechnungen, Kreditrückzahlungen, Mitgliedschaften oder jede andere regelmäßige Zahlung verwendet werden. Viele Unternehmen gewährleisten durch diese Art von Zahlung wöchentliche, monatliche oder jährlich wiederkehrende Einnahmen.

Vorteile wiederkehrender ZahlungenPros

  1. Vorhersehbare Umsätze: Die Gewissheit, wie viel Geld dem Unternehmen zur Verfügung steht, eignet sich hervorragend für die Vorhersage von Quartalsergebnissen. Gibt es einen stetigen und leicht kalkulierbaren Cashflow, lassen sich aber auch Investitionen viel effektiver planen. 
  2. Weniger verspätete Zahlungen: Da die Zahlungen automatisiert (etwa per SEPA-Lastschrift) erfolgen, erfolgen sie auch rechtzeitig und ohne menschliche Fehler. Digitale Tools machen nur selten Fehler. 
  3. Abonnement-basierte Geschäfte: Der Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen und die Verbesserung der Kundenbindungsrate sind nur einige der Vorteile von Abonnementmodellen. Die Verteilung der Einnahmen über einen längeren Zeitraum ermöglicht es Unternehmen auch, ihre Einnahmen besser zu prognostizieren und zu kontrollieren. 

Nachteile wiederkehrender Zahlungen

  1. Überlastung durch Abonnements: Weil Abonnements für Unternehmen großartig sind, werden sie auch von unzähligen Unternehmen angeboten. Für Verbraucher:innen bedeutet das oft eine Überzahl wiederkehrender Zahlungen, die sie in ihr monatliches Budget einplanen müssen. Das kann schnell überfordern und dazu führen, dass der Überblick im Onlinebanking-Konto verloren wird. Umso wichtiger ist es also für Unternehmen, Abonnements mit einem hohen Mehrwert anzubieten, um sich klar von der Konkurrenz abheben zu können.
  2. Zahlungsausfälle: Zahlungen können aufgrund unzureichender Deckung, abgelaufener Karten oder eingefrorener Bankkonten ausfallen. Dies kann zu zusätzlichen Arbeitsstunden in der Kundenbetreuung und somit Kosten auf Unternehmensseite führen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft der Finanztransaktionen wird zweifellos von mobilen Zahlungen und innovativen Technologien geprägt sein. Mobile Payment-Lösungen, unterstützt durch NFC und digitale Geldbörsen, bieten nicht nur Komfort und Geschwindigkeit, sondern auch erhöhte Sicherheit. Für Unternehmen bedeutet dies eine Chance, effizienter und wettbewerbsfähiger zu agieren, indem sie den Bedürfnissen einer zunehmend digitalisierten Kundschaft gerecht werden.

Die digitale Transformation im Zahlungsverkehr ist also weit mehr als nur eine technische Neuerung. Sie ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer effizienteren, sichereren und kundenfreundlicheren Zukunft.

Unternehmen, die diese Entwicklungen proaktiv nutzen, werden in der Lage sein, ihre Prozesse zu optimieren, ihre Reichweite zu erhöhen und sich in einem zunehmend globalen Marktumfeld erfolgreich zu behaupten.

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